Banknoten-Produktion

Thailändische Oppositionspartei warnt Regierung über Währungspolitik

Die Politiker in der Oppositionspartei Thailands warnen die Regierung, dass sie die Zentralbank nicht zwingen muss, zusätzliche Währung zu drucken, um die Staatsverschuldung zu decken. Sie berichten, dass das Prozess nur zur „Wertlosigkeit“ der Banknoten führe.

Im Rahmen ihres vorgeschlagenen 2012 Finanzplan versucht die thailändische Regierung, Bt400 Milliarden zu leihen, um das Haushaltsdefizit zu decken. Außerdem will sie zusätzliche Bt400 Milliarden leihen, um Sanierungsprojekte zu finanzieren, die für den Wiederaufbau des Landes nach der großen Überschwemmung im letzten Frühling notwendig sind. Die Regierung kündigt auch die Bemühungen an, die Staatsverschuldung mit Wert von Bt1,14 Billiarden nach dem Konto von der Bank of Thailand zu verschieben.

„Der Regierungsplan, wobei sie die Zentralbank zwingt, die Verschuldungen von dem Finanzinstitutentwicklungsfonds zurückzuzahlen, würde zum Drucken von mehr Geld für die Regierung ergeben“, sagt der demokratische Abgeordnete Sansem Samalapa. „Die Leute wären für eine Weile glücklich, weil Steuer nicht bezahlt werden müssten, aber die Banknoten wären wertloses Papier“.

MSNBC Senior Producer John W. Schoen schreibt, ein gefährlicher Weg sei das Drucken von mehr Geld als nötig.

Er sagt, „wenn du mehr Währung ohne die Erhöhung des Wertes von der Unterstützung der jeweiligen Währung produzierst, senkt der Wert der Währung“. „Währung ist wirklich einfach ein Stück Papier, das für etwas mit Wert steht. Die Erhöhung der Menge von Währung ohne Erhöhung vom Wert, für den sie steht, führt zu einem Wert, der niedriger als der ist, mit dem du angefangen hast“.

Samalap gibt Beispiele von lateinamerikanischen Ländern, die gleiche Verschuldungsverschiebungen versucht haben und in Situationen von Hyperinflation gelandet sind, die zum Einsturz ihrer Wirtschaften geführt haben.

Michael K. Salemi, ein Wirtschaftsprofessor an der University of North Carolina erzählt von einer dieser Situationen, die in Bolivien stattgefunden hat.

Er schreibt, „die bolivianische Hyperinflation ist ein Beispiel. Eliana Cardoso erklärt, dass 1982 Hernán Siles Suazo die Macht als Chef eines Linksbündnis übernommen hat. Das Bündnis wollte die Nachfrage nach mehreren Staatsausgaben für heimische Programmen befriedigen aber es musste wachsende Schuldendienstverpflichtungen und senkende Preise von seinen Blechexporten annehmen. Die bolivianische Regierung hat auf diese Situation mit Gelddruck reagiert. Angesichts von einem Mangel von Fonds hat sie entschieden, statt der Erhöhung von Einkommenssteuer oder Reduzierung anderer Staatsausgaben die Einnahme durch Inflationssteuer zu erhöhen“.

Salemi berichtet, Hyperinflation reduziere immer die Effizienz einer Wirtschaft, weil sie Leute von monetären Transaktionen vertreibe.

QUELLEN:
The Nation: “Govnt Debt Policy Will Make Currency ‘Worthless’”
MSNBC Answer Desk: “US Budget Deficit Fix: Print More Money?”
The Concise Encyclopedia of Economics: “Hyperinflation”

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