Der Präsident und Vorstandsvorsitzende von Fortress Paper Ltd., Chad Wasilenkoff, erschien diese Woche auf dem kanadischen Fernsehsender Business News Network. Er sprach dort über das Wiederaufleben der kanadischen Waldwirtschaft, dank einer Diversifizierung ihrer Produkte, und eines progressiven Denkens in der Branche.
“Die kanadische Waldwirtschaft ist durch einige schwierige Jahrzehnte gegangen,” sagte Wasilenkoff am Dienstag. “Wir müssen die Branche daher verändern, sie vorantreiben durch Innovationen und durch neuartige Technik, damit wir weltweit wettbewerbsfähig bleiben.”
In der Vergangenheit war die Branche vor allem auf Holz und Holzstoff konzentriert. Die Richtungsveränderung ist die antreibende Kraft, die dem Sektor wieder neues Leben einhaucht, sagte Wasilenkoff.
Sich berufend auf einen kürzlich erschienenen Artikel in den Zeitschriften Vancouver Sun und Windsor Star, sage Wasilenkoff, dass die heutige Waldwirtschaft von Technologie-Initiativen angetrieben wird, die sich u.A. auf die Bereiche der Biochemie, der Genetik, der computergestützten Gestaltung, der Satellitenbilder und der digitalen Datenverarbeitung stützen.
Die Branche ist heute “eine Art Bio-Raffinerie,” sagte Wasilenkoff. “Wir nehmen das Holz und brechen es auf bis zur molekularen Ebene, um dann so viele Produkte und so viel Gewinn wie möglich daraus zu erarbeiten.”
Wasilenkoff sprach auch über das sogenannte Bio-Pathways project – eine von der kanadischen Bundesregierung unterstütze initiative, die auf weitere Forschung und Entwicklung in der Waldwirtschaft abzielt. Des weiteren war von den Plänen seines eigenen Unternehmens bezüglich einer Zellstoff-Fabrik in Thurso (Quebec) die Rede.
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